Dienstag, 15. Februar 2011
Das neue Aquarium (Teil2)
Nun ist also Platz am alten Standort des Aquariums. Nach langem Hin und Her und Hoch und Runter haben wir uns dazu entschlossen, den Unterschrank aus Styrodur zu bauen. Doch dazu muss man wohl etwas weiter ausholen:

Das neue Aquarium soll die Maße 200*50*50 cm³ bekommen, also ein Bruttovolumen von 500 Litern. Grob abgeschätzt kommt man auf relativ hohe Gewichte:

Wasser ~ 400 kg
Sand ~ 100 kg
Steine ~ 100 kg
Glas ~100 kg

Diese 700 kg verteilen sich über eine Küchenarbeitsplatte auf eine Fläche von etwa 2,2*0,6 m². Für den Unterschrank hatten wir zunächst zwei Küchenarbeitsplatten (à 20 kg) und Gasbeton-Steine (insgesamt ca. 150 kg) vorgesehen. Wir hätten den Boden also mit rund 900 kg/1,32 m³ also knapp 700 kg /m² belastet. Irgendwo haben wir dann gelesen, dass manche sehr gute Erfahrung mit Styrodur als Baumaterial für den Unterschrank gemacht haben. Nach einigem Lesen haben wir festgestellt, dass dieses Material eine unglaubliche Druckfestigkeit (3 Tonnen / m²) besitzt und dabei ziemlich leicht ist. Wir haben uns dazu entschieden und in mühevoller Arbeit die Platten (1,25 * 0,6 m) mit einem großen Messer gedrittelt. Aufgestapelt ist das ein recht imposanter Anblick:



Grob aufgestapelt nimmt der Unterschrank schon langsam Formen an:



Jetzt sind die Platten leider noch 3 cm zu tief. Man muss also hinten noch etwas abschnipseln, damit man vorne Schiebetüren anbauen kann. Das kommt dann auch irgendwann...

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Montag, 14. Februar 2011
Das neue Aquarium (Teil1)
Nachdem der Statiker inzwischen sein okay gegeben hat und die Kellerdecke die Belastungen unseres neuen Aquariums wohl aushalten soll, haben wir mit der Realisierung angefangen.

Nachdem die Heizung im Flur verschwunden war, konnte unser altes Aquarium dorthin umziehen. Ok, es gab da keinen Strom, aber das haben wir inzwischen auch gelöst. Das Rudel Panzerwelse (7* Corydoras Trilineatus, 1* Corydoras Julii), die vier verbliebenen Platymädels und die Schrimpsfarm haben sich inzwischen ganz gut eingelebt und fühlen sich sichtlich wohl an ihrem neuen Standort.

Auf dem Bildchen ist leider grad Mittagspause, deshalb isses bisserl dunkel.

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Total abgedreht...
...sind diese Bäume in einem Wald in Mittelhessen. Hier hat sich Ende Mai 2008 ein kleiner Tornado ausgetobt. Sehr beeindruckende Skulpturen sind dabei entstanden...

Der Cache GC29FMC führt einen an dieses aufregende Fleckchen Erde.

Aber seht selbst:







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Donnerstag, 10. Februar 2011
Übrigens...
...zu Hause ist inzwischen auf Naturstrom umgestellt. Links unter "Links" gibt es einen Link für Deinen persönlichen Atomausstieg. Ich finde die Erläuterungen schlüssig, dass es nicht reicht, Öko-Strom zu kaufen, sondern einen von den dort genannten Anbietern zu wählen. Die meisten Öko-Strom-Angebote sind nämlich gar nicht so öko... Zum Beispiel der Wasserkraft-Strom aus Österreich. Der kommt größtenteils aus Pumpspeicherwerken. Da wird Wasser, wenn Strom übrig ist, den Berg hochgepumpt, und wenn Strom benötigt wird, darf das Wasser durch eine Turbine wieder runter ins Tal sausen. Der Strom der übrig ist, ist aber durchaus auch französischer Atom-Strom. Dieser wird quasi im Pumpspeicherwerk gewaschen und dann als grüner verkauft. Die Anbieter der Initiative "Atomausstieg selber machen" investieren selbst in neue Anlagen. Denn nur, wenn neue Anlagen gebaut werden, die regenerativen Strom erzeugen, werden die herkömmlichen Kraftwerke langsam überflüssig.

Think about it!

Gwion

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